Kai Günther


Heldenbariton

Kritiken

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Braunschweiger Zeitung Juli/2013

Der Holländer wird von Kai Günther, der einst als Anfänger am Staatstheater Braunschweig verpflichtet war, mit souveränder Basskraft, exzellenter Diktion und spannender dynamischer Gestaltung gesungen. Ein echter dramatischer Bassbariton, wie ihn die Rolle verlangt.


Holländer 2013 Thüringer Landeszeitung

Kai Günther legt dabei einen hervorragenden Auftritt hin. Von Anfang bis Ende überzeugt er mit seinem kräftigen, jedoch vielseitigen Bassbariton. Dramatisches Donnern liegt ihm ebenso gut wie die inniglichen Töne in Sentas Armen.


Der Neue Wiener Merker Ausgabe 05/2010

... geradezu verblüffend die Maske des Hauptdarstellers, den man wirklich für Friedrich Nietzsche hal­ten könnte... mit dem charakteristischen Schnurrbart und Haarschopf, stellt Kai Günther quasi authen­tisch diesen schwierigen und doch irgendwie liebenswerten Charakter dar. Mit robustem Bassbariton, aber auch sprechend, bringt er die emotionale Seite dieses Menschen berüh­rend zum Ausdruck, ebenso wie seine Enttäu­schungen, wenn wieder eine Beziehung zerbro­chen, ein Ideal zerstört ist. Es läuft einem kalt über den Rücken, wenn er als letzte Erkenntnis inmitten der Narren mit lang gezogenen Tö­nen herausschreit: „Gott ist tot!" Dieser groß­artige Sängerdarsteller ist allein schon Garant für den Erfolg des Stücks.


Opernwelt Ausgabe Juni 2010

Herauszuheben ist die beeindruckende sängerische Bewältigung der riesigen Nietzsche-Partie durch Kai Günther.

(Zarathustra/ Hummel)